Baumschule-2000.de - Bäume und Pflanzen wie Taxus, Thuja, Kirschlorbeer und mehr.
    Schnellsuche
Zur Suche eines Artikels geben Sie bitte einen Namen oder Namensteil (z. B. Smaragd) ein, dann werden Ihnen nur diese Artikel angezeigt.
 
    Ihr Kontakt zu uns
Email: info@baumschule-2000.de
Telefon:
Fax:
0 41 01 / 84 300-0
0 41 01 / 84 300-29
      Startseite » Katalog » Geschichte des Weihnachtsbaumes Ihr Konto | Warenkorb | Versandkosten- und Lieferzeitenanfrage      

  Kategorien


Ein großes DANKESCHÖN
an unsere Kunden für die
vielen tollen Bewertungen.

383 Bewertungen verfügbar

 Bewertungen ansehen
 Bewertung hinzufügen


  Mehr über...
Lieferung, Versand, Zahlung
Frachtkosten nach Ort sortiert
Geschichte des Weihnachtsbaumes
Pflanzservice
   (Großraum Hamburg)

Wegbeschreibung
Weihnachtsbaumverkauf Quickborn
Weihnachtsbaumverkauf Pinneberg
Tipps zum Pflanzen
Wir über uns
Bildergalerie


Er hat viele Namen: Christbaum, Weihnachtsbaum oder Tannenbaum. Der Weihnachtsbaum ist wohl einer der weitverbreitetsten Bräuche überhaupt und in der Weihnachtszeit aus fast keinem Wohnzimmer wegzudenken. Die kleinen und großen, meist bunt geschmückten Nadelbäume werden nicht nur in den heimischen Stuben aufgestellt, sondern auch auf öffentlichen Plätzen, in Kirchen, auf Veranstaltungen und seit vielen Jahren auch vermehrt in kleinen und großen Unternehmen. Weihnachten ist überall angekommen.
 

Woher kommt der Weihnachtsbaum? Die Geschichte des Weihnachtsbaumes

Während in der Literatur oft das 15. und 16. Jahrhundert in Deutschland bzw. Preußen als Ursprung dieses Weihnachtsbrauches datiert wird, lassen Erzählungen und Geschichten auch oft das östliche und südliche Europa der frühen Neuzeit als Ausbreitungsursprung vermuten. Einige Überlieferungen berichten davon, dass im Jahre 1510 in Riga der erste geschmückte Weihnachtsbaum auf einem öffentlichen Platz aufgestellt wurde. Eine eindeutige Quelle existiert jedoch nicht.

Bereits in der römischen Antike wurden Lorbeerzweige und Nadelbäume geschmückt, um Götter zu ehren oder den bösen Geistern das Einnisten in den heimischen vier Wänden zu erschweren. Auch in Frankreich und Belgien wurden bereits andere immergrüne Nadel- und Laubgehölze wie Ilex (Stechpalmen), Buxus (Buchsbaum) und Taxus-Eiben als eine Art "Weihnachtsbaum" geschmückt und genutzt, um mit der immergrünen Farbgebung der Pflanzen vitale Lebenskraft und Gesundheit in das eigene Leben zu bringen.

Woher der Brauch des Christbaumes nun schlussendlich kommt, ist dabei eigentlich auch eher nebensächlich. Fakt ist: heutzutage hat sich der Weihnachtsbaum über die ganze Welt verbreitet und wird von vielen Kulturen und Religionen immer wieder zum Jahreswechsel gefällt, gesägt, geschmückt und erleuchtet. Während in den USA auch vermehrt Colorado-Tannen (Abies concolor) und die Norwegische Fichte (Picea abies) als Weihnachtsbaum kultiviert werden, findet man in Europa und insbesondere in Deutschland überwiegend Blaufichten (Picea pungens) und Nordmann-Tannen (Abies nordmanniana) im Christbaumständer.
 

Nordmanntannen- und Fichtenkulturen in Deutschland

Die Kultivierung von Weihnachtsbäumen hat in Deutschland, insbesondere in Norddeutschland, eine große und lange Tradition. In den großen Baumschulflächen von Schleswig-Holstein, der Elbmarsch in Niedersachsen und in Hamburg werden schon seit vielen Jahren artenreiche Pflanzenbestände kultiviert.

Der Landkreis Pinneberg in der Metropolregion von Hamburg hat sich dabei als größtes Baumschulgebiet in Deutschland etabliert. Auf mehr als 4.000 Hektar produzieren hunderte große und kleine Baumschulbetriebe, größtenteils noch in Handarbeit, ein umfangreiches Sortiment an diversen Nadelbäumen, Laubgehölzen, Sträuchern und anderen Zier- und Formgehölzen sowie Forstpflanzen und Alleebäume.

Die gepflegten und grünen Weihnachtsbaumkulturen gehören dabei zum Holsteiner Landschaftsbild wie ein Marktschreier zum Hamburger Fischmarkt. Zu den beliebtesten Weihnachtsbäumen in Deutschland zählen neben den Nordmann-Tannen (Abies nordmanniana) und der umgangssprachlichen „Blaufichte" (Picea pungens) auch die Rotfichte (Picea abies) und die Edel-Tanne (Abies nobilis). Deutschlandweit ist die Produktion von Weihnachtsbäumen und frischem Schnittgrün ein wichtiger Wirtschaftsaspekt geworden, von dem viele Familienbetriebe abhängig sind.
 

Die Produktion von Weihnachtsbäumen


Die Produktion von Weihnachtsbäumen ist ziemlich aufwendig, wenn man beachtet, dass selbst auf großen Kulturflächen auch viel Handarbeit gefragt ist. Das Saatgut von Nordmanntannen stammt dabei überwiegend aus Osteuropa, weil sich die natürliche, gleichmäßige Wuchsform und der späte Austrieb (geringere Frostgefahr) als besonders vorteilhaft erwiesen haben.

Nach etwa 1-2 Jahren im Saatbeet wird der Sämling für rund zwei weitere Jahre erneut verschult (verpflanzt), damit sich das Wurzelwerk der Tannen für eine Umpflanzung in die Weihnachtsbaumquartiere im Freiland adäquat ausbilden kann. Um die  beliebteste Verkaufsgröße von rund 2m zu erreichen, müssen die Weihnachtsbäume dabei noch zwischen 6 und 10 Jahre wachsen. Ein langwieriger Prozess.

Die Weihnachtsbäume wachsen im Anfangsstadium recht langsam, bis dann nach etwa 4-5 Wachstumsperioden der eigentliche Form- und Korrekturschnitt der Weihnachtsbäume beginnt. In unseren Weihnachtsbaumkulturen werden die äußeren Seitentriebe dazu von Hand mehrfach gekürzt, um ein kompaktes und dicht verzweigtes Wuchsergebnis zu erzielen. Je nach Wuchsgröße werden zusätzliche Korrekturschnitte in der Krone und dem mittleren Bereich des Weihnachtsbaumes ausgeführt, um die in Norddeutschland typische "buschige" und kegelförmige Wuchsform zu erzielen. Gerät der Terminaltrieb einmal "außer Kurs" oder wird beschädigt (durch Abknicken etc.), wird dieser an Stäbe gebunden gestützt oder durch einen aufgebundenen Seitentrieb ersetzt.
Die größten Schäden an jungen Weihnachtsbaum-Kulturen treten i.d.R. durch Spätfrost im April oder Mai auf. Auch Wildverbiss kann erhebliche wirtschaftliche Schäden mit sich bringen, ist durch eine vernünftige Abzäunung jedoch vermeidbar.
 

Die Nordmanntanne als Marktführer

Mit rund 80% Marktanteil ist die Nordmanntanne in Deutschland zum absoluten Spitzenreiter unter den Weihnachtsbäumen geworden. 2013 wurden in Deutschland rund 30 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Dabei greifen Kunden seit den 1950er Jahren immer häufiger zur kinderfreundlichen Tanne mit den weichen Nadeln, die im Durchschnitt sogar länger am Baum bleiben, als bei den piksenden Rotfichten oder Blaufichten. Ferner hat die Nordmanntanne einen gleichmäßigeren Wuchs als eine Fichte und ist damit besonders prädestiniert für den Einsatz als dekorierter Schmuckbaum, egal ob mit Glaskugeln, Kerzen oder Zuckerstangen.
Der einzige Nachteil, den eine Nordmanntanne dabei nicht einfach wettmachen kann, ist der kaum vorhandene Duft, den viele Kunden immer noch schätzen. Ein deutlicher geringerer Gehalt an ätherischen Ölen raubt der Abies nordmanniana einen wichtigen Wohlfühlfaktor in der Weihnachtszeit: den süßlichen, ätherischen Duft der Öle.
 

Wie hält ein Weihnachtsbaum länger frisch? Tipps für nadelfreie Weihnachtstage

Wer sichergehen möchte, dass sein Weihnachtsbaum möglichst lange hält, ohne dabei eine wüste Nadellandschaft zu hinterlassen, der sollte bereits beim Kauf von Weihnachtsbäumen auf einige Dinge achten. Günstige Weihnachtsbäume kann man an vielen Ecken kaufen, aber günstig heißt nicht immer auch gut - gerade bei Nordmanntannen!

Kunden, die innerhalb von großen Städten wie z.B. Hamburg wohnen, greifen oft zu den vermeintlich günstigen Tannenbäumen, die teilweise schon beim Kauf die Nadeln fallen lassen. Doch auf diese Entscheidung stellt sich im Regelfall schnell Ernüchterung ein, denn diese Weihnachtsbäume sind meistens alles andere außer frisch! Aus logistischen Gründen werde diese Importbäume, die oft aus weiten Teilen Deutschlands oder Dänemarks zusammengefahren werden, bereits Wochen vor Verkaufsbeginn in einigen Fällen in den nicht geeigneten und teilweise warmen Hallen der Händler eingelagert.

In dieser Zeitspanne verlieren die Tannenbäume bereits einen signifikanten Feuchtigkeitsanteil und trocknen aus. Werden sie dann noch in einen Christbaumständer ohne Wasserbehälter gestellt, der direkt vor einem Heizkörper positioniert wird, dann rieseln die Nadeln schneller, als der Weihnachtsmann die Geschenke verteilen kann.
 

Tipps für längere Freude am Weihnachtsbaum

  • Viele Kunden denken, dass Weihnachtsbäume selber sägen die einzige Variante ist, mit der man die Frische einer (Nordmann) Tanne wirklich sicherstellen kann. Wer seine Nordmanntanne selber schlagen geht, kann zwar ein echtes Abenteuer erleben, ist aber nicht unbedingt besser bedient, als mit einem Weihnachtsbaum, der bereits zwei bis drei Wochen vor Weihnachten gesägt wurde. Fachgerechte Lagerung ist das ausschlaggebende Kriterium für einen frischen Weihnachtsbaum, der lange hält und nicht frühzeitig nadelt.
  • Alle Christbäume werden im Regelfall eingenetzt, damit sie besser transportiert werden können und die Äste beim Transport nicht brechen oder beschädigt werden. Zuhause angekommen, sollte der frisch gesägte Weihnachtsbaum idealerweise mit dem Stamm in einen Eimer Wasser gestellt und auf der Terrasse, dem Balkon oder in der kühlen Garage gelagert werden. Eine niedrige Temperatur, Schatten und mittelmäßige Luftfeuchtigkeit verlängern die Haltbarkeit eines Tannenbaumes enorm.
  • Erst etwa ein bis zwei Tage vor seinem Aufbau sollte das Netz von unten nach oben entfernt werden, damit die Äste ausreichend Zeit haben, um sich wieder zu legen. Aber Vorsicht: Niedrige Temperaturen, die weit jenseits der 0° liegen, können die Bruchgefahr der Äste erheblich erhöhen. Behutsamkeit ist angesagt!
  • Vor dem Aufstellen des Weihnachtsbaumes sollten noch einmal eine etwa daumendicke Scheibe des Stammes abgesägt werden, damit sich die Kapillarwirkung der Saftkanäle noch einmal entfalten kann. Natürlich macht dieser Schritt nur Sinn, wenn die Tanne auch in einem Christbaumständer mit Wasserbehälter steht. Ein durchschnittlicher Weihnachtsbaum benötigt bei Raumtemperatur übrigens etwa 1-2L Wasser pro Tag!

Nordmanntannen in Quickborn selber schlagen

Seit vielen Jahren betreiben wir in Quickborn-Heide direkt an der Friedrichsgaber Straße / Ecke Feldweg, ganz in der Nähe von Norderstedt bei Hamburg, eine nachhaltige Weihnachtsbaumkultur. Alle Jahre wieder können Familien mit Kind und Kegel Ihren persönlichen Wunschbaum bei uns selber schlagen. Für alle, die sich lieber bei Punsch und Erbsensuppe in unserem gemütlichen Festzelt auf die Weihnachtstage einstimmen möchten, haben wir natürlich auch frisch gesägte Nordmanntannen aus unserem Weihnachtsbaumquartier in Quickborn und aus Appen bei Pinneberg.

Das erste und zweite Wochenende vor Weihnachten ist Aktionswochenende mit Weihnachtsmann und Treckerkutsche! Mehr Informationen zu unseren Weihnachtsaktionen gibt es hier.
Für unsere ganz bequemen Kunden bieten wir natürlich auch einen Lieferservice für Weihnachtsbäume im Großraum Hamburg an. Einfach unsere Weihnachtsbäume ganz einfach online bestellen und die Anlieferung mit unserem Team abstimmen!


  Warenkorb
0 Produkte

  Willkommen zurück!
eMail-Adresse:
Passwort:

  Passwort vergessen?


  Ihr Angebot anfordern

Datenschutz | Unsere AGB's | Widerrufsrecht | Kontakt | Impressum | 93517265 Zugriffe, seit dem Dienstag, 07. September 2004        
Baumschule-2000.de, Elke Elsen - Baumschulen / Pflanzenhandel - Waldenauer Weg 18 - 25421 Pinneberg - Tel. 0 41 01 / 84 300-0 oder 0 41 01 / 84 300-29
Alle angezeigten Preise sind inklusive MwSt. -
eCommerce Engine © 2006 xt:Commerce Shopsoftware